Guten Tag!

Derzeit bin ich mit dem Tourneetheater Landgraf auf einer Reise, die mich und das Ensemble bis Ende Februar durch mehr als dreißig Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz geführt haben wird. In Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller spiele ich den Charley und den Howard Wagner. Diese Arbeit ist eine Co-Produktion mit den Schauspielbühnen Stuttgart, die Harald Demmer dort Anfang 2017 für das Alte Schauspielhaus inszeniert hat und die danach bereits zweimal erfolgreich auf Tournee war.

An der Opéra de Lyon wird Axel Ranisch demnächst Rigoletto von Guiseppe Verdi inszenieren. Die Premiere wird Mitte März über die Bühne gehen. Voraussichtlich in der nächsten Spielzeit wird diese Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper
in München zu sehen sein. Für diese Produktion wurde kürzlich in Berlin eine zusammenhängende Serie von Kurzfilmen gedreht, die Bestandteil der Vorstellungen sein wird und in der ich den Christian spiele. Auch bei dieser Filmarbeit lag die Regie in den Händen von Axel Ranisch.

Ende März werden am Stadttheater Fürth die szenischen Arbeiten an dem Stück Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Margarethe von Trotta nach der Erzählung von Heinrich Böll beginnen. In der Inszenierung von Andreas von Studnitz werde ich dann den Industrieanwalt Dr. Hubert Blorna und den Textilarbeiter Wilhelm Brettloh spielen. Die Premiere wird Anfang Mai stattfinden.

Im Ensemble des Theaters Poetenpack zu Potsdam spiele ich den von Anspruch und Wirklichkeit schwer geplagten Herrn Schlenk in Dinner for one - wie alles begann von Volker Heymann. Die Regie hatten Constanze Henning und Benjamin Kernen.
Und in Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessng spiele ich den Sultan Saladin. Die Regie hatte Andreas Hueck.

Außerdem möchte ich hinweisen auf das Olga Benario-Projekt, eine Lesung aus dem bewegenden Briefwechsel zwischen Olga Benario und Luiz Carlos Prestes sowie der Gestapo-Akte des "Vorgangs Benario", an der ich neben Ute Kaiser und Gabriela Börschmann beteiligt bin. Die Premiere fand im NS-Dokumentationszentrum in München statt. Derzeit ist auch eine Hörbuchproduktion dieser Lesung in Arbeit.

Über jegliches Interesse an meinen Arbeiten freue ich mich sehr.

In diesem Sinne - bis demnächst!

Martin Molitor