Guten Tag!

Bei Nemu Records in Köln ist kürzlich das Hörbuch erschienen, das die Lesung aus dem bewegenden Briefwechsel zwischen Olga Benario und Luiz Carlos Prestes sowie der Gestapo-Akte des Vorgangs Benario wiedergibt, an der ich neben Ute Kaiser und Gabriela Börschmann beteiligt bin. Die Premiere dieser Lesung fand bereits vor einiger Zeit im NS-Dokumentationszentrum in München statt. Weitere Vorstellungen dieses Programms an anderen Orten im deutschsprachigen Raum haben seitdem schon stattgefunden bzw. sind derzeit in Vorbereitung. Anfang Juli waren wir zu Gast beim Online-Salon des Goethe Instituts in Tel Aviv.

Mitte August beginnen die Arbeiten an Gott von Ferdinand von Schirach. In der Regie von Miraz Bezar für das Tourneetheater Landgraf spiele ich dann die Rolle des Ethikratsmitglieds Keller. Die ersten Vorstellungen dieser Arbeit sollen ab Mitte September am Stadttheater in Minden über die Bühne gehen. Für die Wochen danach ist eine ausgedehnte Tournee durch Deutschland geplant.

An der Opéra de Lyon hat Axel Ranisch Rigoletto von Guiseppe Verdi in Szene gesetzt. Nach der Generalprobe wurden alle Vorstellungen wegen des Coronavirus abgesagt. Ob und wann sie nachgeholt werden, ist noch nicht bekannt. In der nächsten Spielzeit soll diese Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper in München zu sehen sein. Anfang des Jahres wurde in Berlin ein sechzig Minuten langer Spielfilm gedreht, der Bestandteil der Inszenierung ist und in dem ich den Christian spiele. Auch bei diesem Film hat Axel Ranisch Regie geführt.

Über jegliches Interesse an meinen Arbeiten freue ich mich sehr.

In diesem Sinne - bis demnächst!

Martin Molitor