Guten Tag!

An der Opéra de Lyon hat Axel Ranisch Rigoletto von Guiseppe Verdi inszeniert. Vorstellungen dort waren bis in den April hinein geplant, sind aber alle wegen des Coronavirus abgesagt worden. Ob sie nachgeholt werden, ist noch nicht bekannt. Ab nächster Spielzeit wird diese Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper in München zu sehen sein. Anfang des Jahres wurde in Berlin ein sechzig Minuten langer Spielfilm gedreht, der Bestandteil der Vorstellungen ist und in dem ich den Christian spiele. Auch bei diesem Film hat Axel Ranisch Regie geführt.

Ebenfalls abgesagt wurden die Arbeiten am Stadttheater Fürth, wo im April die Arbeiten an Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Margarethe von Trotta nach der Erzählung von Heinrich Böll beginnen sollten. In der Regie von Andreas von Studnitz hätte ich dann den Industrieanwalt Dr. Hubert Blorna und den Textilarbeiter Wilhelm Brettloh gespielt. Die Produktion soll im Frühjahr 2021 nachgeholt werden.

Mitte August sollen die ersten Proben für die kommende Spielzeit beginnen. Das Tourneetheater Landgraf will dann Gott, das neue Stück von Ferdinand von Schirach produzieren. In der Inszenierung von Miraz Bezar würde ich dann die Rolle des Ethikratsmitglieds Keller spielen. Die ersten Vorstellungen dieser Arbeit sollen voraussichtlich ab Mitte September am Stadttheater in Minden über die Bühne gehen. Für die Wochen danach ist eine ausgedehnte Tournee durch Deutschland geplant.

Außerdem möchte ich hinweisen auf das Olga Benario-Projekt, eine Lesung aus dem bewegenden Briefwechsel zwischen Olga Benario und Luiz Carlos Prestes sowie der Gestapo-Akte des "Vorgangs Benario", an der ich neben Ute Kaiser und Gabriela Börschmann beteiligt bin. Die Premiere fand im NS-Dokumentationszentrum in München statt. Derzeit ist eine Hörbuchproduktion dieser Lesung in Arbeit.

Über jegliches Interesse an meinen Arbeiten freue ich mich sehr.

In diesem Sinne - bis demnächst!

Martin Molitor