Guten Tag!

Am Alten Schauspielhaus in Stuttgart hat Harald Demmer Anfang letzten Jahres
Der Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller inszeniert. Ich spiele den Charley und den Howard Wagner. Nach einer erfolgreichen ersten Tournee durch mehr als fünfzig Städte in Deutschland und der Schweiz im vergangenen Jahr folgt von November bis Januar die zweite Reise dieser Inszenierung, die uns dann durch Deutschland, in die Schweiz sowie auch nach Luxemburg und Norditalien führt.

In Nipplejesus von Nick Hornby spiele ich den ehemaligen Türsteher Dave, der von Kunst angeblich keine Ahnung hat. Dieses Solo hat vor einiger Zeit Udo Rau für das Landestheater Tübingen (LTT) und das Theater für Niedersachsen (TfN) in Hildesheim mit mir inszeniert. Nach einer längeren Pause fand Anfang Mai in der Galerie Kremers in Berlin-Kreuzberg die erfolgreiche Wiederaufnahme statt. Weitere Termine werden in der kommenden Spielzeit folgen.

Im Kollektiv des Theaters Poetenpack in Potsdam spiele ich den Sultan Saladin
in Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing. Die Regie hatte Andreas Hueck.
Und in Dinner for one - wie alles begann von Volker Heymann spiele ich den Herrn Schlenk. Die künstlerische Leitung hatten Benjamin Kernen und Constanze Henning.

Außerdem möchte ich hinweisen auf das Olga Benario-Projekt, eine Lesung aus dem bewegenden Briefwechsel zwischen Olga Benario und Luiz Carlos Prestes sowie der Gestapo-Akte des "Vorgangs Benario", an der ich neben Ute Kaiser und Gabriela Börschmann beteiligt bin. Die Premiere fand im NS-Dokumentationszentrum in München statt.

Über jegliches Interesse an meinen Arbeiten freue ich mich sehr.

In diesem Sinne - bis demnächst!

Martin Molitor