Guten Tag!

Anfang Juni haben die Arbeiten an Die Legende von Sorge und Elend von Sören Hornung begonnen. Ich spiele darin den Klaus Müller, der eine Grenzerfahrung nicht vermeiden konnte und es dann doch versucht. Die Premiere der Inszenierung von Janek Liebetruth wird im August beim fünften THEATERNATUR 2019 - Festival für darstellende Künste auf der Waldbühne Benneckenstein in Oberharz am Brocken über die Bühne gehen.

Im Ensemble des Theaters Poetenpack aus Potsdam spiele ich den von Anspruch und Wirklichkeit schwer geplagten Herrn Schlenk in Dinner for one - wie alles begann von Volker Heymann. Die Regie hatten Constanze Henning und Benjamin Kernen.

In Nipplejesus von Nick Hornby spiele ich den ehemaligen Türsteher Dave, der von Kunst angeblich keine Ahnung hat. Dieses Solo hat vor einiger Zeit Udo Rau für das Landestheater Tübingen und das Theater für Niedersachsen in Hildesheim mit mir inszeniert. Die erfolgreiche Wiederaufnahme habe ich in dieser Spielzeit in Berlin in der Galerie Kremers gespielt. Die nächste Vorstellung findet Ende Juni im Forum im Möckernkiez in Berlin-Kreuzberg statt.

Außerdem möchte ich hinweisen auf das Olga Benario-Projekt, eine Lesung aus dem bewegenden Briefwechsel zwischen Olga Benario und Luiz Carlos Prestes sowie der Gestapo-Akte des "Vorgangs Benario", an der ich neben Ute Kaiser und Gabriela Börschmann beteiligt bin. Die Premiere fand im NS-Dokumentationszentrum in München statt. Weitere Termine an anderen Orten werden folgen. Derzeit ist auch eine Hörbuchproduktion dieser Arbeit in Vorbereitung.

Über jegliches Interesse an meinen Arbeiten freue ich mich sehr.

In diesem Sinne - bis demnächst!

Martin Molitor