Guten Tag!

An der Opéra de Lyon inszeniert Axel Ranisch Rigoletto von Guiseppe Verdi. Die Premiere wird Mitte März über die Bühne gehen. Voraussichtlich in der nächsten Spielzeit wird diese Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper in München zu sehen sein. Für diese Produktion wurde kürzlich in Berlin eine zusammenhängende Serie von Kurzfilmen gedreht, die Bestandteil der Vorstellungen sein wird und in der ich den Christian spiele. Auch bei dieser Filmarbeit hat Axel Ranisch Regie geführt.

Ende März werden am Stadttheater Fürth die szenischen Arbeiten an dem Stück Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Margarethe von Trotta nach der Erzählung von Heinrich Böll beginnen. In der Inszenierung von Andreas von Studnitz werde ich dann den Industrieanwalt Dr. Hubert Blorna und den Textilarbeiter Wilhelm Brettloh spielen. Die Premiere wird Anfang Mai zu sehen sein.

Im Ensemble des Theaters Poetenpack zu Potsdam spiele ich den von Anspruch und Wirklichkeit schwer geplagten Herrn Schlenk in Dinner for one - wie alles begann von Volker Heymann. Die Regie hatten Constanze Henning und Benjamin Kernen.
Und in Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessng spiele ich den Sultan Saladin. Die Regie hatte Andreas Hueck.

Bereits im August werden die ersten Proben für die kommende Spielzeit beginnen. Das Tourneetheater Landgraf wird dann Gott, das neue Stück von Ferdinand von Schirach produzieren. In der Inszenierung von Miraz Bezar werde ich die Rolle des Ethikratsmitglieds Keller spielen. Die ersten Vorstellungen dieser Arbeit werden voraussichtlich ab Mitte September am Stadttheater in Minden über die Bühne gehen. Für die Wochen danach ist eine ausgedehnte Tournee durch Deutschland geplant.

Außerdem möchte ich hinweisen auf das Olga Benario-Projekt, eine Lesung aus dem bewegenden Briefwechsel zwischen Olga Benario und Luiz Carlos Prestes sowie der Gestapo-Akte des "Vorgangs Benario", an der ich neben Ute Kaiser und Gabriela Börschmann beteiligt bin. Die Premiere fand im NS-Dokumentationszentrum in München statt. Derzeit ist eine Hörbuchproduktion dieser Lesung in Arbeit.

Über jegliches Interesse an meinen Arbeiten freue ich mich sehr.

In diesem Sinne - bis demnächst!

Martin Molitor