Guten Tag!

Das Grenzlandtheater in Aachen zeigt Ein großer Aufbruch von Magnus Vattrodt. In der Inszenierung von Uwe Brandt spiele ich den Heiko Wiedemann, der sich aus gutem Grund und nicht ganz unfreiwillig einem Abend aussetzt, auf den er vielleicht lieber verzichtet hätte.

Im Ensemble des Theaters Poetenpack aus Potsdam spiele ich den von Anspruch und Wirklichkeit schwer geplagten Herrn Schlenk in Dinner for one - wie alles begann von Volker Heymann. Die Regie hatten Constanze Henning und Benjamin Kernen.

In Nipplejesus von Nick Hornby spiele ich den ehemaligen Türsteher Dave, der von Kunst angeblich keine Ahnung hat. Dieses Solo hat vor einiger Zeit Udo Rau für das Landestheater Tübingen und das Theater für Niedersachsen in Hildesheim mit mir inszeniert. Die erfolgreiche Wiederaufnahme habe ich in dieser Spielzeit in Berlin in der Galerie Kremers gespielt. Die nächste Vorstellung findet Ende Juni im Forum im Möckernkiez in Berlin-Kreuzberg statt.

Außerdem möchte ich hinweisen auf das Olga Benario-Projekt, eine Lesung aus dem bewegenden Briefwechsel zwischen Olga Benario und Luiz Carlos Prestes sowie der Gestapo-Akte des "Vorgangs Benario", an der ich neben Ute Kaiser und Gabriela Börschmann beteiligt bin. Die Premiere fand im NS-Dokumentationszentrum in München statt. Weitere Termine an anderen Orten werden folgen. Derzeit ist auch eine Hörbuchproduktion dieser Arbeit in Vorbereitung.

Über jegliches Interesse an meinen Arbeiten freue ich mich sehr.

In diesem Sinne - bis demnächst!

Martin Molitor