Guten Tag!

Dieser Tage inszeniere ich in Heidelberg die Komödie Je besser ich dich kenne ... von Krystian Martinek. Die Premiere wird am 19. Februar im dortigen Zimmertheater stattfinden. Jillian Anthony, Tjadke Biallowons, Christian Meyer, Jörg Seyer und als Gast Udo Rau werden das Stück danach bis einschließlich 14. Juni täglich außer Montags spielen.

Ende Februar werde ich mich mit dem Olga Benario Projekt auf eine Lesereise nach Spanien begeben, die uns nach Madrid, Sevilla und Santiago de Compostela führen wird. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes werden wir dort aus dem Briefwechsel zwischen Olga Benario und Luiz Carlos Prestes sowie der Gestapo-Akte des Vorgangs Benario lesen.
Bei Nemu Records in Köln ist bereits vor einiger Zeit unser Hörbuch Die Unbeugsame erschienen.
Die Bühnen-Premiere dieser Lesung hat 2017 im NS-Dokumentationszentrum in München stattgefunden. Weitere Lesungen im deutschsprachigen Raum sind dieser Premiere bereits gefolgt. Im Mai 2022 haben wir Die Unbeugsame auch in Tel Aviv und Jerusalem gelesen. Weitere Termine sind in Vorbereitung.

Für die Shakespeare Company Berlin habe ich einige der Stücke William Shakespeares neu übersetzt. Zuletzt entstand eine Neufassung von Romeo und Julia, mit der in der Inszenierung von Arnim Beutel die vergangene Spielzeit im Theater am Insulaner eröffnet wurde. Zur Zeit sind dieses und andere Stücke immer wieder mal auf Gastspielreisen, bevor im nächsten Frühjahr die neue Saison in Berlin beginnt, für die ich Die Komödie der Irrungen neu übersetzen werde. Christian Schramm wird dann die Regie übernehmen.

Auf der Website von Deutschlandfunk Kultur sind noch einige Folgen der Echtzeit-Serie Mein Kind hat Deine Läuse nach dem Buch von Isabel Völker zu hören, in der ich im Kreise ganz wunderbarer Kolleginnen und Kollegen ein paar Rollen gesprochen habe: (Jonas und Ralf (Folge 1), Kilian (2), Rainer (3), Rob und Martin (4), Kai (5) und Martin (6)). Das ist schon eine Weile her, aber immer noch hörenswert. Schließlich ist davon auszugehen, daß die Bereitschaft zur Eskalation im Kreise zeitgenössischer Eltern weiterhin sehr lebendig ist.

Ich freue mich über jedes Interesse an meinen Arbeiten.
In diesem Sinne - bis demnächst!

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